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Der Gänseprinz

...aus diesem Inhalt werden gewisse entlehnte Akzente aus anderen Märchen erkennbar, die aber in völlig eigenwilliger neuer Fassung zu einem Märchen zusammengefügt sind. Ein weiterer positiver Mix ist die Darstellung als Schauspieler, durch Pantomime und Handpuppen. Ferner wird das Märchen in Mundart, Schrift- und Phantasiesprache mit glänzender Gestik und Mimik erzählt. Ein äusserst variables Bühnenbild, an eine grosse Kasperlibühne erinnernd, einfache, phantasievolle Kostüme, glänzend eingesetzte variable Requisiten setzten das Pünktchen aufs i. Die kleinen Zuschauer gingen von der ersten Minute an mit Eifer und Zurufen mit. Die beiden Darsteller, besonders die talentierte Marina Navarrete, verblüfften durch ihr vielfältiges Rollenspiel. Die kleinen Besucher bedankten sich mit eifrigem Klatschen. Dieser Beifall war mehr als verdient, denn die Phantasie des Spiels weckte als gegenpol die Phantasie der Kinder. (Zofinger Tagblatt, 5. Dezember 1998)

Es ist unglaublich, was das professionelle Duo aus Zürich und Spanien alleine mit einer guten Geschichte auf die Beine stellen kann. Lebt die Requisite dann auch noch von viel Phantasie, bedarf es nur noch eines aufgeweckten Publikums, das sich von der Geschichte des Gänseprinzen gefangen nehmen lässt... Die Anfänge für eine wahrhaft spannende Reise in das Reich der Märchen ist gemacht und das Darstellerduo lässt für ganze eineinhalb Stunden lang die Realität verschwinden... Marcel Peter und Marina Navarrete finden mühelos eine Spannungskurve, die ihresgleichen sucht... Die beiden Darstellenden haben sich mit dem Genre des Kindertheaters eines der wohl schwierigsten Publikumsadressen ausgesucht, meistern diese Herausforderung im "Gänseprinz" aber mit Bravour. (Thurgauer Volksfreund, 10. März 1999)

Eine Geschichte, die zu Herzen geht, ein einfaches, aber raffiniertes Bühnenbild und die zwei Schauspieler, die behende in ander Rollen zu schlüpfen vermögen, garantieren den Erfolg... Wie allerliebst ist doch Marina Navarrete als Gogol, wie schön als Margarita, wie gruselig als Hexe und wie schauerlich-komisch als Ungeheuer. Mit ihrem unverwechselbaren spanischen Akzent und ihrem Gogol-Ausdruck "Bingo" erobert sie sofort die Herzen der Zuschauer. Auch Marcel Peter vermag als Erzähler, als Ritter Knarr von Salz und Gurk sowie als Prinz Duduwir vollends zu überzeugen...(Die Südostschweiz, 24.April 1999)

Die Geschichte von Prinz Duduwir ist leicht verständlich, liebevoll umgesetzt und lustig. Die Figuren sind originell und lebendig. Doch die Stärke von Gómez-Müller ist nicht allein die Kreativität, sondern vor allem die Nähe, die sie zu ihrem jungen Publikum schaffen. (Zürcher Oberländer, 4.April 2001)

Man nehme eine Prise aktuellste Technik, fünf grosse Löffel Humor und mische beides kräftig mit einem klassischen Märchen. Dies ist das Rezept des Theater Gómez-Müller... Sprühende Phantasie und Begeisterung, die sofort auf die Zusehenden hinüber strahlt - diese beiden Fähigkeiten brachte das Theater Gómez-Müller zweifellos mit... Sämtliche Märchenfiguren wurden allesamt von nur zwei Personen gespielt. Die Wechsel gelangen mühelos. (Der Rheinthaler, 1.Oktober 2001)

Zofinger Tagblatt, 5. Dezember 1998
«Der Gänseprinz» baut mit viel Phantasie auf Phantasie der Kinder Kindertheater im Stadtsaal Zofingen Das Theater Gómez-Müller, Zürich, gastierte vor vielen kleine Zuschauerinnen und Zuschauern mit zwei Aufführungen des Märchens «Der Gänseprinz» am Mittwochnachmittag im Stadtsaal Zofingen. Die beiden Spieler Marina Navarrete und Marcel Peter erarbeiteten unter der Regie von Marcel Joller diesen phantasievollen Theaterstoff, bei dem sie in die verschiedensten Rollen schlüpfen mussten.

Das Märchen «Der Gänseprinz» war für die kleine Theaterbesucher ein unbekannter Theaterstoff, dessen Ende somit völlig offen war. Es erzählt die Geschichte von Prinz Duduwir, der vom Beerensammeln im Wald nicht zurückkehrte. Seine Eltern, die Königin Alfaromeo und der König Alforno, als Handpuppen in das Märchenspiel integriert - waren todtraurig und schickten den mutigen Ritter Knarr von Salz und Gurk auf die Suche nach Duduwir. Als Belohnung versprachen sie dem Ritter einen Koffer voll Salami, denn dieser Wurstspezialität galt seine ganze Leidenschaft. Bei seiner abenteuerlichen Suche gegnet der Ritter auch der Gänsemagd Margarita und deren Gans Pepe, die identisch mit dem verzauberten Prinzen ist. Mit Hilfe des liebenswerten, lustigen Koboldes Gogol übersteht der Ritter die verschiedensten Abenteuer, findet den Käfig, in dem die Hexe Pepe gefangen hält, und verhilft ihm zum Schlüssel dieses Käfigs. Duduwir liebt die Gänsemagd Margarita, die ihn als Gans betreute. Der erlösende Zaubertrank in einer Berghöhle wir dvon Duduwir gefunden, wobei er aber von den zwei vorhandenen Flaschen jene erwischt, die ihn in tiefe Ohnmacht fallen lässt. Margarita weint um ihre verschwundene Gans Pepe, flösst aber dem ohnmächtig daliegenden Duduwir auf Geheiss der vielen engagiert mitgehenden kleinen Zuschauer noch den blauen Trank der zweiten Flasche ein, worauf Duduwir die Augen öffnet. Duduwir erklärt Margarita, dass er in die Gans Pepe verzaubert war, worauf die beiden sich umarmen und auf dem schnellsten Wege das Schloss von König Alforno und Königin Alfaromea aufsuchen. Alle sind glücklich und freuen sich über die Hochzeit von Margarita und Duduwir. Aus diesem Inhalt werden gewisse entlehnte Akzente aus anderen Märchen erkennbar, die aber in völlig eigenwilliger neuer Fassung zu einem Märchen zusammengefügt sind. Ein weiterer positiver Mix ist die Darstellung als Schauspieler, durch Pantomime und Handpuppen. Ferner wird das Märchen in Mundart, Schrift- und Phantasiesprache mit glänzender Gestik und Mimik erzählt. Ein äusserst variables Bühnenbild, an eine grosse Kasperlibühne erinnernd, einfache, phantasievolle Kostüme, glänzend eingesetzte variable Requisiten setzten das Pünktchen aufs i. Die kleinen Zuschauer gingen von der ersten Minute an mit Eifer und Zurufen mit.
Die beiden Darsteller, besonders die talentierte Marina Navarrete, verblüfften durxch ihr vielfältiges Rollenspiel. Die kleinen Besucher bedankten sich mit eifrigem Klatschen. Dieser Beifall war mehr als verdient, denn die Phantasie des Spiels weckte als gegenpol die Phantasie der Kinder. (bhä)

Thurgauer Volksfreund, 10. März 1999
Ausflug in die Märchenwelt

STECKBORN. Es war einmal... Diese Worte genügen und schon zaubern die bekannten Wesen der Märchen ihre Welt der Hexen, Flüche, verwunschenen Prinzen und vor allem stets glücklichen Ausgängen. In dieser Tradition ist auch das Theater Gómez-Müller zu sehen, das erstmals mit «Der Gänseprinz» im Theater im Pumpenhaus des Steckborner phönix theater '81 zu Gast war. Die Begeisterung des zumeist jungen Publikums belohnte diese Aufführung zu recht.

Von Anke Pütger

Es ist unglaublich, was das professionelle Duo aus Zürich und Spanien alleine mit einer guten Geschichte auf die Beine stellen kann. Lebt die Requisite dann auch noch von viel Phantasie, bedarf es nur noch eines aufgeweckten Publikums, das sich von der Geschichte des Gänseprinzen gefangen nehmen lässt. Diese dreht sich, wie kann es anders sein, um einen verwunschenen Prinzen, der von der Hexe Gorgola 12 Jahre gefangen gehalten wird. Der Ritter mit Namen Knarr von Salz und Gurk erhält den königlichen Auftrag, den verschollenen Prinzen zusuchen. Die Anfänge für eine wahrhaft spannende Reise in das Reich der Märchen ist gemacht und das Darstellerduo lässt für ganze eineinhalb Stunden lang die Realität verschwinden.

Selbst geschrieben
Marcel Peter und Marina Navarrete finden mühelos eine Spannungskurve, die ihresgleichen sucht. Nicht nur die Geschichte des Märchens wurde von den beiden Profis selbst geschrieben, sondern auch zusammen mit Marcel Joller (Regie) in Szene gesetzt. Gerade diese Umsetzung ist beim «Gänseprinz» mehr als gelungen: Da klappert der Ritter (Marcel Peter) dank eines muschelbesetzten Wamses im wahrsten Sinne des Wortes durch die Welt und entwickelt geradezu köstlich sein ruppiges Temperament, das jedoch beim kleinsten Käfer in den fürsorglich beschützenden Vatertyp umschwenkt.

Viele Charakter
Die szenischen Höhepunkte werden hingegen von Marina Navarrete bestritten, die ihre spanische Herkunft förmlich in die verschiedenen Figuren einbettet. Da trollt sie zunächst als Zwerg Gogol über die Bühne, lispelt, stottert und kokettiert, um im nächsten Moment als giftige Hexe Gorgola ihr Unwesen zu treiben. Schliesslich wechselt sie in der Figur der Margarita völlig die Fronten und verkörpert das brave Gänsemädchen, das sich um den Prinzen in Gänseform kümmert. Ein unglaubliches Tier, das flossenbewehrt eine Höhle mit dem Zaubertrank hütet, setzt ihrer Leistung schlicht die Krone auf. Der Clou an den vielen verschiedenen Charakteren liegt in der steten, aber unmerklich vollzogenen Umkostümierung, die hinter den Kulissen vonstatten geht. Marina Navarrete büsst niemals auch nur einen Hauch an Spannung ein, schlüpft von einer Person in die andere, ohne Mimik zu verlieren. Gerade hier brilliert die Schauspielerin ungemein.
Mit dem «Gänseprinz» ist Marcel Peter und Marina Navarrete ein Theaterstück für Kinder gelungen, das kaum eine Erwartung enttäuscht. Die beiden Darstellenden haben sich mit dem Genre des Kindertheaters eines der wohl schwierigsten Publikumsadressen ausgesucht, meistern diese Herausforderung im «Gänseprinz» aber mit Bravour.

Der Rheinthaler, 1.10.2001
Herrliches Theater-Spektakel für Kinder
«Der Gänseprinz»: Kombination von klassischem Märchen mit modernen, frechen Elementen
Das Theater Gomez-Müller zeigte am Samstagnachmittag im Altstätter Diogenes-Theater das Märchen «Der Gänseprinz» und begeisterte damit kleine wie grosse Zuschauer.

Von Eva Graf Poznicek

Altstätten. Man nehme eine Prise aktuellste Technik, fünf grosse Löffel Humor und mische beides kräftig mit einem klassischen Märchen. Dies ist das Rezept des Theater Gomez-Müller. Da gibt es etwa den Ritter Knarr von Salzundgurk, der auf seinem Motorrad seit zwölf Jahren durch hunderte von Wäldern gebraust ist, um den verschwundenen Prinzen zu suchen. Er trifft auf Gogol, den Waldzwerg, der ihm weiterhelfen kann.
Dieser hat nämlich den Prinzen Duduwir gesehen und weiss, dass er von der bösen Hexe in eine Gans verwandelt wurde. Es gelingt Gogol, den Prinzen zu befreien, doch dieser hat noch eine weitere Aufgabe zu lösen: Der Zauber der Hexe beginnt nämlich mit dem Sonnenaufgang wieder zu wirken, sodass dem Prinzen eine erneute Verwandlung in einen Gänsekörper droht.

Salami als Belohnung
So macht er sich auf die abenteuerliche Suche nach dem Zauberwasser, das in einer Höhle weit oben auf dem grossen Berg versteckt ist. Danach kann Duduwir - zusammen mit seiner geliebten Margarita - wieder zu seinen Eltern aufs Schloss zurückkehren.
Sprühende Phantasie und Begeisterung, die sofort auf die Zusehenden hinüber strahlt - diese beiden Fähigkeiten brachte das Theater Gomez-Müller zweifellos mit. Immer wieder überraschten sie mit einer unerwarteten Wendung. So liebt der Ritter Knarr Salami, und als Belohnung für die Rückkehr des Prinzen erhält er von seinem König eine grosse Truhe - nein, nicht voll Gold - sondern voll Salami. Sämtliche Märchenfiguren wurden allesamt von nur zwei Personen gespielt. Die Wechsel gelangen mühelos.

«Dörf mer das?»
Ein weitere gelungene Kombination waren die Sprachen des Theater Gomez-Müller. Deutsch mit starkem spanischen Akzent, dazu breites «Züri-Dütsch» in blumigster Kasperli-Manier - was gibt es Witzigeres zu hören? Und tatsächlich machte Ritter Knarr in seinen Auftritten der Kasper-Figur von Jörg Schneider Konkurrenz.
«Der Gänseprinz» kommt in ganz klassischer Manier daher. Dann gibt es aber auch Elemente, die das Märchen-Muster zu durchbrechen vermögen. So spuckt etwa der Zwerg Gogol die Kerne seiner Orange lustvoll ins Publikum. «Dörf mer das?» mag sich das eine oder andere Kind erstaunt gefragt haben. Ja, man darf! Denn auf der Bühne ist alles möglich!

Offizeller Pressetext des Theaters Gómez-Müller zu "Der Gänseprinz"

Der Gänseprinz

Ein spannender Märlikrimi für Menschen ab 5 Jahren

Regie: Marcel Joller Kunz / Spiel: Marina Navarrete, Marcel Peter / Bühnenbild: Gómez-Müller / Kostüme: Mona Pilliod / Lichtplan: Miguel Costa

«Der Gänseprinz» ist ein selbst kreiertes, echtes Märchen voll komischer Situationen und magischer Momente.
Zu zweit spielen Marina Navarrete und Marcel Peter sämtliche acht Rollen im packenden Märlikrimi: Ein Prinz ist verschwunden, eine böse Hexe schikaniert eine liebliche Gänsemagd, ein mutiger Ritter soll den Prinzen finden, und ein kurliger Kobold hilft ihm dabei...
Die Geschichte haben Gómez-Müller zusammen mit dem Regisseur Marcel Joller Kunz erarbeitet und einstudiert. Sie machen dabei Anleihen bei verschiedenen Theaterstilen. Elemente der Commedia dell'Arte scheinen auf, Archetypen aus traditionellen Märchen sind zu erkennen, Pantomime und Gebärdensprache ziehen die Zuschauer in den Bann der bezaubernden Erzählung.
Die temporeiche und dynamische Darbietung der Schauspieler spornt die Kinder an, lauthals mitzuhelfen, damit die Guten siegen und die Bösen unterliegen. Trotz der Zweisprachigkeit des Ensembles gibt es nie Verständigungsprobleme. Die Figuren sprechen wie selbstverständlich Schweizerdeutsch, Deutsch, Spanisch oder Fantasiesprache. Ihre unterschiedlichen Charaktere erhalten dadurch noch zusätzlich Profil – und aufs kleine Publikum wirkt die geheimnisvolle Magie fremder Laute.



© Gómez-Müller 2006